Kolimbari

 

Kolimbari ist ein Fischerdorf, das sich seine Ursprünglichkeit bis heute bewahrt hat. Der Tourismus in Kolimbari ist keinesfalls stark ausgeprägt, an diesem schönen Ort können die Urlauber, die hier hauptsächlich Individualtouristen sind, den kretischen Charme auf sich wirken lassen. Selbst in Zeiten der Hochsaison ist der Kies-Sand-Strand von Kolimbari nicht überlaufen, sondern eher leer. Kolimbari ist ein Reiseziel, das viel Ruhe, Erholung und auch das Erleben der kretischen Kultur bietet. Das Fischerdorf ist auf ganz Kreta für seine Fischer bekannt. Trotz dem noch nicht übermäßigen Tourismus gibt es in Kolimbari einige Tavernen, die außer dem frischen Fischfang der Fischer auch noch einige andere kretische Gerichte anbieten. Geschäfte, Bars und Cafes laden ebenfalls zu einem Besuch ein. Das Dorf bietet herrliche Wandermöglichkeiten oder auch Ausflüge mit dem Mountainbike. Kolimbari strebt jedoch ebenfalls an, eine größere Touristenattraktion zu werden, was dann aber auch zum Verlust der Ursprünglichkeit führen könnte.

 

 

Übernachten in Kolimbari

 

Es gibt derzeit nur ein paar Hotels und Pensionen in Kolimbari, die oft noch zu sehr günstigen Preisen Zimmer vermieten.

Infrastruktur in Kolimbari

 

Busverbindungen nach Chania und nach Kastelli werden von Kolimbari aus angeboten.

Sehenswertes

 

Das kleine Fischerdorf Kolimbari kann mit einigen Sehenswürdigkeiten aufwarten.
Das erste Fischereimuseum Kretas befindet sich in Kolimbari und der Neubau soll für mehr Touristen im Ort sorgen.
Des Weiteren liegt etwa 500 m außerhalb Kolimbaris das Kloster Gonia, in dem sich eine orthodoxe Akademie befindet.
Nördlich von Kolimbari liegt die Halbinsel Rodopou, die ein wahres Wanderparadies darstellt.
Auch der bekannte deutsche Soldatenfriedhof von Maleme, das etwa 6 km entfernt ist, ist eine Sehenswürdigkeit, die sicher auch zum Nachdenken anregt. Dort liegen fast 5000 junge, deutsche Soldaten begraben, die im 2. Weltkrieg gefallen sind.